Amphibienschutz
Diese Kröte hat es geschafft.
Jedes Jahr im März/ April wandern die Amphibien auch bei uns im Doppeldorf. Vor allem sind Erdkröten unterwegs. Im Huckepack tragen die Weibchen ihre Männchen ins nahe gelegene Gewässer zum Ablaichen. Am Giebelsee und am Teilungssee kann man das wunderschön beobachten. Amphibien brauchen stehende Gewässer zum Laichen. Bei Erdkröten sieht der Laich wie lange Schnüre aus. Bald entstehen daraus Kaulquappen, aus denen sich dann die kleinen Kröten entwickeln.
Auf dem Weg zum Laichgewässer überqueren viele Erdkröten Straßen. Betroffen sind in unserem Doppeldorf vor allem die Eggersdorfer Straße und die Altlandsberger Chaussee.
Die kleinen Naturschützer, glücklich über die geretteten Erdkrötenpärchen
Durch den Aufbau von Amphibienschutzzäunen in der Nähe vom Kreisel versuchen wir sie vor dem Überfahren zu retten. Morgens und abends werden die Eimer geleert. Zu den fleißigen Helfern zählen kleine und große Naturschützer.
In der Altlandsberger Chaussee wandern viele Erdkröten vor allem zwischen der Grenzstraße und dem Postbruchweg. Dort haben wir im Jahr 2009 Amphibienschutzzäune aufgestellt und Zählungen durchgeführt. Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Landesstraße sollen zwei Amphibienschutztunnel gebaut werden, so wie bereits im Bahnhofsbereich Petershagen Nord.
Dann hoffen wir, dass viele Amphibien den Weg zum Laichgewässer schaffen.
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